Wählt einen Passwortmanager mit getrennten Tresoren, Familienfreigaben und Notfallzugriff. Erstellt individuelle Konten für jedes Familienmitglied, keine geteilten Logins mehr. Nutzt starke, zufällig generierte Passwörter und aktiviert wo möglich Passkeys. Legt wichtige Dokumente wie Wiederherstellungscodes, WLAN-Schlüssel und Router-Logins verschlüsselt ab. Trainiert gemeinsam, wie man Phishing erkennt, und etabliert die Regel: Login-Daten werden nie per Chat geteilt. Einmal pro Quartal prüft ihr, ob alte Accounts geschlossen und kompromittierte Passwörter ausgetauscht wurden.
Zwei-Faktor-Authentifizierung ist wirksam, scheitert aber oft an der Praxis. Nutzt Authenticator-Apps mit Cloud-Backup oder Hardware-Schlüssel für zentrale Zugänge. Haltet Wiederherstellungscodes im Familien-Tresor bereit, dokumentiert, wer Ersatzschlüssel besitzt, und testet halbjährlich den Notfallprozess. Entscheidet bewusst, welche Konten besonders geschützt sein müssen, etwa E-Mail, Cloud-Speicher, Kaufkonten und schulische Portale. Erklärt Kindern in einfachen Bildern, warum ein zusätzlicher Schritt Sicherheit bringt, und nehmt euch Zeit, neue Geräte sauber und ohne Hektik einzurichten.
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